Eine neue Meta-Analyse zu 26 Experimenten bestätigt: Wer imitiert wird, mag sein Gegenüber mehr. Ein großer Teil des gemessenen Effekts stammt aber aus dem Vergleich mit regungslos dasitzenden Kontrollpersonen – nicht aus der Nachahmung selbst.
Ein Lächeln, nur in diesem einen Moment, hebt deine Stimmung. Verordnest du es dir selbst für den ganzen Tag, kippt genau dieser Effekt.
Eine aktuelle Studie zeigt: Allein am allerersten Ansatz einer Handbewegung – lange bevor sie ihre eigentliche Form erreicht – konnten Zuschauer erkennen, worauf ein Gespräch hinausläuft. Körpersprache kündigt den Gedanken an, noch bevor das Wort ihn ausspricht.
Eine Studie hat 30 Teambesprechungen Sekunde für Sekunde codiert: Sobald eine Führungskraft neben klarer, sachlicher Führung auch nur eine destruktive Spitze zeigte, verschwand der gesamte beruhigende Effekt der guten Führung.
144 einander Unbekannte, je neunzig Sekunden Selbstvorstellung: Wie gut jemand insgesamt in der Runde ankam, spürten die Teilnehmer recht ordentlich. Wie sehr eine bestimmte Person sie mochte, wussten sie kaum – und das bisschen, was stimmte, stammte aus der eigenen Sympathie.
Eine neue Studie zeigt: Was wir „ein Lächeln" nennen, zerfällt beim Betrachter in vier klar unterscheidbare Formen mit ganz unterschiedlicher Botschaft. Und die Blickrichtung entscheidet mit, welche davon ankommt.
Eine neue Studie hat 127 Erstbegegnungen zwischen Fremden Sekunde für Sekunde ausgewertet. Am besten lief es nicht dort, wo einer durchgehend die Führung hatte, sondern dort, wo sie hin und her wechselte.
Ein Laborexperiment mit Eyetracking zeigt: Sichtbarer Blickkontakt im ersten Videocall macht ein neues Team kooperativer – noch bevor irgendjemand wirklich geliefert hat. Der Vorschuss hält aber nicht von allein.
Eine große Meta-Studie zeigt: Menschen bilden im ersten Moment ein einziges Gesamturteil über dich – keine getrennten Noten für Kompetenz, Sympathie und Vertrauen. Am verlässlichsten prägen dabei deine Kommunikationssignale.