1.146 Menschen in drei Studien: Wer auf eine Antwort wartet, unterschätzt regelmäßig, wie schlecht sich der andere dabei fühlt. Am weitesten daneben liegt er ausgerechnet dann, wenn das Schweigen gar nicht beabsichtigt war.
273 Beschäftigte, dreimal befragt im Abstand von je einem Monat: Smalltalk am Arbeitsplatz wirkte nicht in eine Richtung, sondern in zwei gegenläufige. Den Ausschlag gab nicht, wie viel geplaudert wurde, sondern ob dabei jemand nur eine freundliche Miene aufsetzte.
273 Beschäftigte wurden über zwei Monate hinweg dreimal befragt. Ergebnis: Dieselbe kurze Plauderei im Arbeitsalltag führt zu zwei gegenläufigen Ergebnissen – je nachdem, ob du dabei eine freundliche Miene hältst oder dich für zwei Minuten wirklich einlässt.
Ab dem 19. September wird in den Festzelten nicht nur gefeiert, sondern verhandelt – nur weiß bei dieser Lautstärke niemand mehr, welche Regeln noch gelten. Warum ausgerechnet das Du, das du bei der zweiten Maß anbietest, am Montagmorgen wieder auf dem Tisch liegt.
Die Box ist gebucht, die Tracht sitzt, das Bier ist bestellt – und über die ersten fünf Minuten am Tisch hat niemand nachgedacht. Warum sich auf der Wiesn genau dort entscheidet, ob aus deiner Einladung ein Abend wird oder nur eine teure Bewirtung.
In wenigen Wochen beginnt die Wiesn – und mit ihr die Saison der Geschäftseinladungen ins Festzelt. Dort scheitert die Begrüßung nicht am Bier, sondern daran, dass der eingeübte Händedruck in diesem Raum schlicht nicht funktioniert.
Drei Sekunden, ein Blick, ein erster Satz – und schon ist klar, ob aus einem Messebesucher ein Gespräch wird oder ein höfliches Vorbeigehen. Warum der Klassiker „Kann ich Ihnen helfen?" fast immer die falsche Eröffnung ist.
Grillzange in der einen Hand, Sektglas in der anderen – und plötzlich steht der Chef daneben. Was auf dem Firmen-Sommerfest wirklich zählt und was du besser lässt.
Eine alte Kleiderregel, die im Büroalltag längst egal ist – und ausgerechnet bei den wichtigsten Terminen noch über den ersten Eindruck entscheidet.