Vier Experimente mit echten, unvorbereiteten Gesprächsaufnahmen: Wer „ähm" sagt, wird als Mensch keinen Deut weniger kompetent, vertrauenswürdig oder warmherzig eingeschätzt. In dem einen Gespräch verliert er trotzdem – und beim nächsten Mal fragt man lieber jemand anderen.
Sieben Studien zeigen: Wer überzeugen will, greift fast immer zur direkten Ansprache – und liegt damit falsch. Der Satz über dich selbst wirkt stärker als der Satz über dein Gegenüber.
783 echte Akquise-Telefonate, Sprecherwechsel für Sprecherwechsel ausgewertet: Ein konkret formulierter Anstoß macht dein Gegenüber offener – früh im Gespräch. Spät im Gespräch kehrt sich derselbe Satz ins Gegenteil um.
Wer überzeugen will, greift instinktiv zur direkten Ansprache: „Sie werden begeistert sein." Sieben Studien zeigen, dass ausgerechnet dieser Satz schwächer wirkt als der, in dem du von deiner eigenen Erfahrung sprichst.
497 Menschen bekamen Zuspruch – einmal in anerkennenden, einmal in abwiegelnden Worten, dazu mit mehr oder weniger zugewandter Körpersprache. Die Zuwendung half nur dort, wo die Worte schon trugen.
Eine neue Studie zeigt: Bringt eine Führungskraft ihre eigene Belastung zur Sprache, entstehen aus demselben Satz zwei gegensätzliche Reaktionen. Den Unterschied macht nicht die Formulierung, sondern die Absicht, die dein Team dahinter vermutet.
Der VRdS-Preis für den „menschlichen Faktor" ging 2026 an den Hannover-Re-Chef – nicht für den einen zitierfähigen Satz, sondern für dessen Abwesenheit. Was das über echte Glaubwürdigkeit verrät.
Eine fallende Stimme am Satzende signalisiert Sicherheit – und wirkt überzeugender. Aber nur, wenn das Argument dahinter tatsächlich trägt.
Ein Satz seines Gastgebers wurde für Google-Chef Sundar Pichai zur Lebensregel. Was diese kleine Umdeutung mit deinem nächsten Rückschlag zu tun hat.